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  Umwelt
 
Wo Bantam steht, wächst keine Gentechnik - 25.4.2017
„Zwergenaufstand“ für den Schutz samenfester Sorten

  (mai) Seit 2006 protestiert Bantam mit seiner jährlichen Saatgut-Aktion gegen den Anbau von Gen-Mais. Auch in diesem Jahr sind Gärtner, Bauern und Balkon-Besitzer wieder aufgerufen samenfeste Pflanzen wie den Süßmais „Golden Bantam“ anzubauen und so ein Zeichen gegen Gentechnik zu setzen.

Die Idee ist einfach ...
Alle, die einen Acker, Garten oder Balkon haben, können mitmachen! Gepflanzt wird hauptsächlich Süßmais, aus dem im Herbst wieder „astreines“ Saatgut gewonnen wird. Deshalb darf dieser Mais nicht gentechnisch verunreinigt werden, zum Beispiel durch Pollenflug von Genmaisfeldern. Es geht darum, diesen Schutz vor gentechnischen Veränderungen der eigenen Pflanzen einzufordern und zu untersuchen, welche Schutzmöglichkeiten die Praxis bietet.

Auf der Bantam-Webseite werden in der „Goldenen Bantam Karte“ alle Anbau-Standorte von gentechnikfreiem und samenfestem Zuckermais (nicht nur Bantam) in Deutschland eingetragen. Durch Teilnahme an diesem „Zwergenaufstand“ kann man seinen persönlichen Teil dazu beitragen, Gentechnik-Mais zu verhindern. Man braucht dazu nicht mal einen Garten, ein Pflanzkübel auf dem Balkon tut es auch.

Bantam Mais hat der Aktion zwar den Namen gegeben, diese steht aber für den Schutz vieler samenfester Sorten. Hybrid-Sorten (aus ihnen kann man selbst kein Saatgut gewinnen) bedrohen die Vielfalt und monopolisieren den Saatguthandel. So favorisiert die Aktion Bantam auch Pflanzen wie die Bohne „Blauhilde“, den Lein „Blaues Wunder“, die Tomate „Primavera“ und viele andere.

So kann man mitmachen: Bestellen Sie samenfestes und gentechnikfreies Saatgut ganz einfach bei einem der zahlreichen Bio-Händler oder pflanzen Sie Ihr eigenes Saatgut an. Lassen Sie ihren Standort registrieren. Tauschen Sie Saatgut mit Familie, Freunden und Nachbarn und teilen sie die Bantam-Idee möglichst vielen Menschen mit.




 


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