Lieber Christian,
ich danke Dir sehr für diesen wertvollen Beitrag! Danke dafür, dass Du einen solch hochinteressanten Einblick in die Innenwelt und Reflexionen bietest. Ich sehe ihn auch als einen Aufruf, ja Schrei nach
- mehr Toleranz für Individualität,
- kleineren Schulklassen statt anonymen Mammutschulen,
- mehr glaubwürdigen, authentischen Vorbildern (Stichwort Alkohol/Festzelt versus Vorwürfe),
- Thematisierung psychischer Störungen und auch von Mobbing in den Schulen / Hineinnehmen in den Lehrplan,
- viel mehr Sensibilität zum Wahrnehmen von Mobbing und entschlossenem, unbedingtem Einsatz gegen Mobbing, auch und vor allem in Schulen,
- unbedingtem Einsatz, das Selbstwertgefühl junger Leute zu stärken statt zu brechen,
- Beendigung von Stigmatisierung psychisch Kranker ...
Ich füge noch hinzu, dass es skandalös ist, wenn Medien in unverantwortlicher Weise reißerisch berichten und darstellen und dadurch viel zu oft aus egoistischen Motiven Nachahmung solcher Dramen fördern.
Du hast einen wichtigen Anfang von Kommunikation gemacht! Ich bin mir sicher, dass das entsetzliche Leid derer, die ihre Liebsten verloren haben ... das sprachlos macht - Dich sehr bewegen.
Es freut mich, dass Du heute trotz dieser schlimmen Erlebnisse und Deiner Krankheit ein junger Mann mit vielen Perspektiven und Möglichkeiten bist! Du kannst stolz darauf sein!
Manuel
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