Fritz Ruoff war ein bedeutender Künstler, der im Haus Schellingstraße 12 in Nürtingen lebte. Seine Frau, Hildegard Ruoff, begleitete das Schaffen ihres Mannes bis zu seinem Tod 1986. Auf gemeinsamen Gängen über den Säer begann sie Ende der 1970er Jahre erneut zu fotografieren.

Seither entwickelt sie in ihren fotografischen Arbeiten eine eigene Bildwirklichkeit, sucht das Poetische und bekennt sich stets zu ihren Wurzeln und ästhetischen Quellen: der Grafik und der Malerei. Damit stellt sie einerseits die Verbindung zu dem Weg her, den sie gemeinsam mit ihrem Mann gegangen ist, andererseits stellt sie sich in dem, was als Dialog begann, als eigenständig Schaffende vor. Hildegard Ruoff ist heute selbst eine angesehene Künstlerin, zudem kulturschaffend engagiert in Nürtingen.