Geschichte des Arboretums

Fünf Kilogramm Samen der grünen Küstendouglasie sowie weitere 92 Nadelbaumsamenproben aus Nordamerika, Europa und Asien, überreicht von der Deutschen Dendrologischen Gesellschaft an die Königlich Württembergische Forstdirektion Stuttgart, bildeten den Grundstock für das 1914 angelegte Alte Arboretum.

Unter Forstmeister Mayer und Forstwart Spohn wurde ein 0,7 Hektar großer Fremdländerpark im Stil eines französischen Gartens angelegt.

Seit dieser Zeit wurden 148 Baumarten eingebracht. In zwei Erweiterungsflächen (neues Nadelbaumarboretum und Laubbaumarboretum am Haugruberweg) sind 1981 weitere Arten eingebracht worden.

Nach Orkan "Lothar" 1999 wurde für die Entstandenen Sturmflächen eine Erweiterungskonzeption erarbeitet.

Das Arteninventar besteht derzeit aus 105 Nadelbaumarten und 109 Laubbaumarten. Im Gegensatz zu parkartigen Arboreten finden Sie hier die Baumarten aus vier Kontinenten in der jeweiligen Vergesellschaftung ihres Herkunftsgebietes.

Näheres zu Führungen und weitergehende Informationen erhalten Sie

beim Forstrevier Grafenberg, Tel. 07123/31765

oder im Kreisforstamt Reutlingen, Außenstelle, Tel. 07121/480-3221